Ford in USA hat die Patronatserklärung für die Ford Werke in Köln aufgekündigt und kommt somit nicht mehr für die Schulden auf. Zwar wurde eine Finanzhilfe geleistet, aber das Unternehmen ist nun auf sich selbst gestellt. Da der Absatz von Fahrzeugen sehr schlecht ist, bangen alle Mitarbeiter*innen um ihre Arbeitsplätze, und auch eine Insolvenz ist nicht mehr ausgeschlossen, sollte das Unternehmen sich nicht erholen.
Daher beginnen ab sofort Sozialtarifverhandlungen. Das Beitragsbild zeigt die Forderungen des Ford Betriebsrat und der IG Metall Köln. Die Verhandlungen finden ab sofort statt und werden von Warnstreiks begleitet.
In der Betriebsversammlung vom 12.3. wurden die Mitarbeiter*innen über Handlungsmöglichkeiten und Konsequenzen der Entscheidung der USA informiert. Die Belegschaft steht geschlossen hinter dem Betriebsrat und ihren Forderungen.
Es ist erforderlich, dass es ein insolvenzgeschütztes Netz für alle Mitarbeitenden gibt, und das nicht nur für die, die von der aktuellen Restrukturierung betroffen sind. Es wird ein Gesamtpaket gefordert, das für alle Beschäftigten bis 2033 gilt.
Bitte solidarisiert euch mit den Beschäftigten. Es gibt eine eigene Website der IG Metall in Köln. Dort könnt ihr eure Solidarität auch schriftlich mitteilen . Danke an euch im Voraus!